Jahreshauptversammlung beim SPD Ortsverein Bisingen

Veröffentlicht am 08.05.2025 in Ortsverein

VorstandVorstandsteam SPD OV Bisingen

Bei der diesjährigen Hauptversammlung des SPD Ortsvereins Bisingen standen wieder Neuwahlen an. Als Gast dabei war Robin Mesarosch, er war der Bundestagsabgeordnete vom Wahlkreis Balingen und kam auch gerne nach Bisingen. Nach der Begrüßung berichtete die Vorsitzende Gisela Birr aus dem vergangenen Vereinsjahr, das sehr abwechslungsreich war. Dieses sollte eigentlich am 2. Mai letzten Jahres beginnen, musste aber aufgrund des Hochwassers in Bisingen an diesem Tag leider verschoben werden. So konnte vor der Europawahl unser Kandidat Prof. Steffen Reik sich nicht mehr in Bisingen vorstellen, weil der Ersatztermin nach den Kommunalwahlen stattfand. Trotz allem konnten 7 Veranstaltungen durchgeführt werden. So kamen im Herbst der Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Rosemann , der aus Berlin berichtete und auch mitteilte, dass er nicht mehr kandidiert. Ebenfalls im Herbst wurde dann der neue Kandidat Florian Zarnetta für unseren Wahlkreis und Robin Mesarosch für Balingen nominiert. Denn im Januar ging gleich der Wahlkampf los, da die Bundestagswahl aufgrund von Neuwahlen auf Februar vorgezogen wurde. Ebenfalls im Februar kam dann noch der parl. Staatsekretär im Verteidigungsministerium Thomas Hitschler nach Bisingen, der ganz auf das Thema Sicherheit setzte. Auf einen politischen Aschermittwoch hatte der Ortsverein in diesem Jahr verzichtet, da dieser eine Woche nach der Wahl war und somit auch keinen Sinn machte. Natürlich gab es auch gesellige Abende. Im Mittelpunkt steht aber immer die Information an die Mitglieder und Mitbürger über politische Geschehnisse, egal ob aus Gemeinderat oder Bundestag, so auch an diesem Abend durch Robin Mesarosch.

Die Entlastung des Vorstandes beantragte nach den einzelnen Berichten dann auch Robin, der die Aktivität des Bisinger Ortsvereins lobte. Anschließend standen dann die Neuwahlen an. Die Wahlleitung übernahm Kurt Mayer, nachdem die Kreisvorsitzende Katja Weiger –Schick zu einem Termin nach Stuttgart musste. Alle bisherigen Funktionen konnten wieder besetzt werden. Neu besetzt wurde das Amt des Schriftführers, da sich Helmuth Alznauer nicht mehr zur Wahl stellte. Ebenso gab es bei den Beisitzer und Kassenprüfer teilweise einen Generationenwechsel. Der Ortsverein ist mit dieser Mischung aus erfahrenen und neuen Mitglieder im Vorstand gut aufgestellt und es macht auch Spaß weiter zu machen, wenn alle an einem Strang ziehen, freute sich die Vorsitzende und bedankte sich beim Vorstand und allen Mitgliedern. So wurden wieder folgende Personen im Amt bestätigt. 1. Vorsitzende Gisela Birr, 2. Vorsitzender Günter Wohlschieß, Kassierer Willi Heckhoff, Schriftführer ist jetzt Hans-Peter Lauer. Beisitzer sind weiterhin Iris Maucher, Klaus-Peter Manz, Vinzenz Klotzbücher, Rosalia Schoy, neu hinzu kam Kevin Büttner, der auch im Gemeinderat vertreten ist und mit Niels Pecho und David Buckmeier noch zwei junge Mitglieder. Kassenprüfer übernahmen wieder Hans-Paul Fischer und neu Helmuth Alznauer, da Wolfgang Mayer aufgrund seines Alters und seines langjährigen Engagement das Amt in jüngere Hände legen wollte. Danach gab Robin Mesarosch seine Einschätzung zum Koalitionsvertrag. Einerseits kann die SPD zufrieden sein, was sie erreicht hatte mit ihrem Wahlergebnis, auch an Sitzen im Regierungskabinett, andererseits macht sich Robin schon Sorgen, dass fundamentale Themen wie Altersarmut, Wohnungsnot, Pflegereform oder Rente nicht genügend Beachtung finden. Nur mit Geld allein ist es nicht getan, auch wenn kurz nach der Wahl eine gigantische Sonderfinanzierung von 900 Milliarden aus dem Ärmel geschüttelt wurde.“ Es ist gut, dass unsere zu Tode gesparte Infrastruktur und auch die Bundeswehr wieder besser finanziert werden, aber es muss auch der politische Wille da sein. Denn um das alles, was geplant ist, umsetzen zu können , braucht es auch Fachkräfte und vor allem Mut zu Entscheidungen, wenn sie auch mal unpopulär sind“ so Robin Mesarosch. Und es braucht Politiker, die ihren Eigennutz hinten anstellen, was während der Kanzlerwahl wohl bei einigen Zweifel aufkommen ließ. Letztendlich erwarten alle, dass sich diese Regierung zusammen reißt, geräuschlos und effizient arbeitet. Das ist sie den Bürgerinnen und Bürger auch schuldig.